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Über die Ziellinie schwimmen?

HKL, 07. Aug. 2003, 09:25h (Material & Technik)


Nachdem in Athen einige Grossboote versunken sind, möchte ich nochmal darauf hinweisen, welche Bootstypen und Bauarten davon betroffen sind.


Entgegen den Erwartungen in einem US-Forum sind NICHT die kleinen Boote (Einer) gesunken, sondern jene Mannschaftsboote, die NICHT über versiegelte Ruderplätze verfügen. Das Sinken dieser Boote sollte für jeden Bootsbauer leicht vorausberechenbar sein und durch geeignete Konstruktionsmassnahmen verhindert werden.

Der Einsatz dieser Boote ist offenbar nicht nur gefährlich, er bringt die Athleten auch um ihre wohlverdiente Chance, ihre Leistung zu zeigen.

Wenn die Bootsbauer nicht selbst in der Lage sind, das Problem zu bewältigen muss, der Verband geeignete Regeln aufstellen.

 
 
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Kommentare
 
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Was die FISA sagt...

Anonymer Verfasser (12. Aug. 2003, 13:07h)


Ein Artikel im Telegraph (englisch), in dem u.a. die FISA und ein unabhängiger Schiffbauer zu Wort kommen:

Artikel im Telegraph

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RE:Tim

Anonymer Verfasser (12. Aug. 2003, 01:40h)


Ich möchte nicht so auf die medizinischen Details eingehen, aber einen erhitzten und womöglich erschöpften und dazu noch erregten Körper in kaltes Wasser (das Wasser muss nicht zwangsläufig kalt im Sinne von unter 18°C sein) einzutauchen kann leicht zu atypischem Ertrinken führen. Die medizinischen Hintergrundinformationen lassen sich unter unten gegebem Link nachlesen.

Sein Boot nicht in Sicherheit rudern zu können bedeutet (richtig erkannt) schwimmen zu müssen. Wenn man denn den ersten Schock überstanden hat (eintauchen und die alleinige Tatsache, dass einen das Boot wider Erwarten doch nicht trägt), wartet unter umstaäden ein weiter Weg, und das meist auch nicht unter Schwimmbadbedingungen. Dabei ist es bis zur Unterkühlung nicht weit.

Das Problem ist auf Regatten durch zusätzliche Hilfsmannschaften geringer, aber die meiste Zeit des Jahres (auch in Herbst, Winter und Frühling) wird auf 'unbewachten' Heimgewässern oder in Trainingslagern trainiert. Da sieht das Problem schon ganz anders aus. Und ob das Wetter sich ändert oder irgendjemand mit einem Motorboot eine grosse Welle wirft, weiss man vor der Ausfahrt nie. Ausserdem sind auf trainingsfahrten meist Motorboote dabei, die bei weitem nicht in der Lage sind, eine 4er oder 8er Mannschaft schnell aus dem Wasser zu fischen, weil einfach zu klein.

Die Änderungen, die an den Booten vorgenommen werden müssten (aus praktischen Gründen Neuboote) wird der Ruderer kaum bemerken.
Vielleicht wird er sich sagen: Oh wie schön, da kann ich meine Trainingsjacke im Luftkasten trocken verstauen.
Manche Werften bieten für vergleichweise wenig Geld Aufrüstsätze an, um die bereits vorhandenen rudimentären Lüftkästen unter den Plätzen voll zu versiegeln und mit Deckeln zu versehen, der Einbau der Versiegelung bei Neubauten ist ohne Aufpreis zu erreichen.

Noch ein Wort zur freien Meinung ob man rausgeht oder nicht: Es wird kaum ein Ruderer widersprechen, wenn die 4er oder 8er Mannschaft aufs Wasser gehen will, obwohl er selbst ein etwas seltsames Gefühl an diesem Tag hat. Schon gar nicht im Juniorenbereich. Da hat oft allein der Trainer die Verantwortung, und auch ihm muss man einräumen, nicht unfehlbar zu sein.
Bei einem 2er mag das noch funktionieren, aber 2er versinken nicht so weit, dass man zwangsläufig schwimmen muss.

Mehr Quellen zu dem Thema:
www.leoblockley.tk

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RE:Tim

Anonymer Verfasser (11. Aug. 2003, 16:28h)


Ich sehe das ähnlich, würde das aber höflicher ausdrücken!

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Tim

Anonymer Verfasser (11. Aug. 2003, 10:46h)


Der Einsatz dieser Boote ist offenbar nicht nur gefährlich, er bringt die Athleten auch um ihre wohlverdiente Chance, ihre Leistung zu zeigen.

Was für ein Müll wird hier denn erzählt? Bin selber schon in einem 2- in nem netten Windrennen in Essen abgesoffen. Was ist denn bitte daran
gefährlich? Bei Regatten ist immer genung Personal auf dem Wasser um solche Situationen zu entschärfen. Die Leistung kann jeder Aktive zeigen, es haben ja alle die selben Bedingungen. Man kann auch Gold im Wind gewinnen. Solange die Bahnen alle gleich benachteiligt werden. Ansonsten natürlich Abbruch.

Und was ist das bitte für ein Gerede über die Boote? Wo ist das Problem? Die Boote gehen nicht unter sie verwschinden lediglich bis zur Bordkante unter Wasser. Es ist also genug Auftrieb zum festhalten da. Und wer rudert kann (bzw. muß) schwimmen!!!

Jeder der bei egal welchem Wetter trainiert muß das mit sich selbst vereinbaren können. Wem es zu gefährlich ist läßt seine Kiste halt in der Halle und setzt sich auf den Ergo. Wer meint das er bei den Bedingungen rudern kann geht raus.

Also kann das hier überhaupt nicht verstehen. Sieht mal wieder so aus als ob hier einige ältere Wanderruderer bzw. möchtegern Bootsbauer meinen sich in das Wettkampfgeschehen einmischen zu müßen. Bleibt bei euren Gigs!!!

Gute Besserung an die Aktiven der JWM. Bleibt dabei und dann seht mal zu das ihr uns U-23 Leuten mal Beine macht. Man sieht sich beim Eichkranz.

MfG Tim

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RE:Einspruch

Anonymer Verfasser (09. Aug. 2003, 16:35h)


Es ist wie beim radfahren, auch wenn ich kein glass auf dem Weg spurre, die Pumpe habe ich immer.
Kost nichts und ich hasse lauffen.

Ausserdem, Rennen auf der Nordsee finden seit jahren statt,

http://www.aviron-de-mer.com/pages/GaleriePhotos.htm
Nachstes jahr (OS) ist das Wetter nicht besser, vielleicht sind dieser Boote sehr geeignet fur Olympia Athene.

Bernard Seldenrath, Rotterdam, Holland

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Kommentar von Carl Douglas

HKL (08. Aug. 2003, 22:31h)


Dieser Kommentar von Carl Douglas ist am 8.8.03 in der Usenet Gruppe rec.sport.rowing erschienen:

----------------------------------------
From: Carl Douglas
Newsgroups: rec.sport.rowing
Subject: Re: World Junior Championships
Date: Fri, 8 Aug 2003 01:24:53 +0100
Message-ID: vtnZ7aLV3uM$EwiR@rowing-cdrs.demon.co.uk
----------------------------------------
Had proof ever been needed, now we know for sure that the lunatics are,
& have long been, in charge of the asylum. Rowing cockily boasts that
it is a safe, well-conducted sport. Yet at a World Championships we get
this insane, chaotic & unregulated farce, with kids swimming for their
lives. It was man-made accident just waiting to happen. How bloody
stupid!

"We are an outdoor sport and we must be ready to race in all
conditions," FISA Executive Director Matt Smith told The Associated
Press. That, frankly, is a load of self-defensive tripe which I would
not expect to hear from an Australian. FISA is fully informed about the
dangers arising from under-buoyant shells. It has, as yet, done nothing
about them. It has also been made abundantly aware of the risks of
sudden immersion for hot, skinny athletes. Ditto.

There is an overall duty of care on adults for the safety & well-being
of minors under their control. That must be especially so at major
competitions. When conditions were seen to be so foul, & yet it was
decided to proceed with the event despite well-known equipment
deficiencies, that duty of care was breached, first by the regatta
officials who thought they could get away with it, & then by team
managers who went along with this decision but then bitched about it
afterwards.

Consider:
1. We conduct an aquatic sport for hot, dry athletes. Immersion plays
no valid part, sudden immersion can have instantly fatal consequences, &
safety training for sudden immersion is almost zero. And we do it in
boats deliberately built incapable of supporting their crews out of the
water if a few waves slop over the sides.
2. It has been repeatedly shown that shells can be built fully buoyant
without cost or performance penalty. Yet the buoyancy arrangements for
most crew shells are indistinguishable from those of 100 years ago -
i.e. only enough to support the swamped shell once the crew has jumped
ship.
3. Crews don't just race at nice warm venues with lots of rescue craft
on hand. They train in these same under-buoyant shells 365 days a year,
rain & shine, calm & storm, winter & summer, & whether or not there are
competent or adequate rescue facilities. But those who say this is
plain daft, & completely unnecessary into the bargain, have been
viciously pilloried by officialdom for their pains & otherwise ignored.
4. Our administrators, ignorant of hydrostatics & boat design almost to
a man (& occasional woman), support these insanely defective crew shell
buoyancy arrangements. They do so despite knowing that this kills a
couple of rowers each year, world-wide. And they have, at both national
& international levels, resisted every reasoned attempt to get them to
address this major hazard.
5. Whenever a rower drowns in a crew shell swamping, these same lax
officials swing into instant blame mode. "He swam away from the boat"
they chorus. Now why do they do that? Because it a) passes the buck,
b) dead men can nolonger sue & c) who cares about the bloody bereaved
anyway, when admitting fault could jeopardise your coveted position?

Too often it was the conduct of those who have immediately rushed to
manipulate the news of such events which sustained or created the
deliberately ignorant & wilfully negligent safety environment in which
such unnecessary a
Rest des Kommentars lesen...

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RE:Einspruch

HKL (07. Aug. 2003, 23:06h)


Das Ziel ist nicht, Rennrudern in Wellen zu veranstalten. Das geht allein schon von der Ruderbewegung nicht wirklich. Aber es muss verhindert werden, dass während des Rennens Boote sinken. Hätte man vor dem Start gewusst, dass die Boote sinken würden, wäre bestimmt abgebrochen worden. Aber man weiss es eben nicht vorher. Und solche Bedingungen können auch in kälteren Monaten auftreten, und dann kann man froh sein, wenn überhaupt noch jemand schwimmen kann.

Ein Vergleich, der oft herangezogen wird: Sicherheitsgurte oder Airbags im Auto. Ich will sie nicht nutzen (Rasen/'Airbagging' == in Wellen Rudern), aber wenn ich mal einen Unfall (== aufkommende Wellen) haben sollte, will ich diese Sicherheitseinrichtungen nicht missen.

Es gibt bereits Boote, die so gebaut werden (Einer, viele Zweier, manche Grossboote) und die Kosten für solch eine Konstruktion sind sehr gering (Ich habe ein Schreiben einer renommierten Bootswerft vorliegen, die die Kosten für ein Upgrade bestehender Boote nennt. Gewichtsausgleich geschieht einfach durch ausbauen der Pflichtgewichte, um am FISA Limit zu bleiben.) und benachteiligen die Mannschaft in keiner Weise.
Ich habe aber deshalb noch niemanden glücklich in den Wellen mit einem derartigen Achter surfen sehen. Es ist einfach nicht besonders angenehm in Wellen zu rudern. Und deshalb ist auch der Verweis auf steigende Risikobereitschaft oder gar neue Gewohnheiten falsch.
Nochmal: Es ist eine einfache aber praktische (weil passive) Sicherheitseinrichtung. Vergleichbar mit den heute üblichen Kentersicherungen an den Rennbootschuhen.

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Einspruch

Anonymer Verfasser (07. Aug. 2003, 16:59h)


Hallo,
da muss ich doch stark wiedersprechen. Rennrudern, wie wir es betreiben ist kein Offshore Rudern!

Das Fazit ist nicht "Lasst uns passende Boote mit entsprechenden Luftkästen bauen." (Dann finden bald künftig auch Rennen auf der Nordsee oder in Gigbooten statt.) sondern "Bei solchem Wetter darf der Veranstalter die Ruderer nicht starten lassen, sondern muss die Regatta unterbrechen!"

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Bilder

Anonymer Verfasser (07. Aug. 2003, 12:48h)


http://www.nlroei.nl/Fotoboek-album-205.html

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