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Schweriner Gewässer, 7. – 9.09.2001

ulf, 30. Nov. 1999, 00:00h ()


Lange hatten wir uns auf diese Fahrt gefreut, ging es doch in ein uns unbekanntes Rudergebiet (nur Werner kannte es als Jugendlicher) und in eine Stadt von kulturellem Wert.


Nachdem der erste Termin allerdings verschoben werden mußte, hatten Werner Bense und Jo Möller aber bald danach alle Quartiere und Bootsplätze festgemacht und die Teilnehmerliste wurde ausgehängt.

Im Vorfeld hatte es sich angehört, als ob es ein unglaublich großes Interesse für diese Fahrt gäbe, doch das regelte sich alles bis September und wir waren zum Schluß 20 Ruderer und zwei mitreisende Ehefrauen. Unterkunft und Boote stellte die „Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75“, ein Bootshaus in absoluter Toplage, direkt gegenüber vom Schweriner Märchenschloß mit 356 Türmen und Türmchen gelegen, in dem 12 Personen in komfortablen Doppelzimmern übernachteten und eine Person auf Luma. 6 Personen hatten ihre Zimmer in dem 3 Minuten entfernten Tennisheim, in dem wir auch alle täglich ein leckeres Frühstück bekamen, und die restlichen 3 mußten leider in der Stadt im Hotel unterkommen.

Dunkel war’s, der Mond schien helle, als Reiner, Burkhard und ich endlich, endlich nach einigen Umwegen in der ostdeutschen Walachei als vorletzte Teilnehmer der Gruppe in Schwerin eintrafen. Dank Burkhards Handy wußten wir, Gott sei Dank, in welchem Lokal die anderen Ruderer saßen, und nachdem wir unser Auto dann beim Ruderverein abgestellt hatten, fanden wir es auch nach 10 Minuten Fußweg stadteinwärts ganz schnell in der Altstadt. Ein wunderschönes, stimmungsvolles altes Fachwerkhaus mit dem Namen „Weinkontor“, in dem wir auch alle Platz fanden (22 Personen) und ein hervorragendes Essen bekamen. Sehr empfehlenswert für Schwerinbesucher!

Für den Samstagabend hatten wir dann nicht so viel Glück in einem anderen ansprechenden Lokal so viele Plätze reservieren zu können, aber wir waren dann doch noch in einem ganz netten Fischlokal. Es gibt wirklich eine Menge toller Cafés und Restaurants in Schwerin. Nächstes Mal werden wir aber lieber im Tennisheim den einen Abend verbringen, weil das gemütliche Beisammensein doch länger verläuft, wenn das Bett näher ist.

Nun aber zum Rudern am Samstag.

Der Morgen begann stürmisch, mal Sonne, mal Regen und der Bootswart vom Verein sagte, daß wir bei der Windstärke nicht auf’s Wasser könnten, denn wenn der Wind zusätzlich noch ungünstig stehen würde, kämen wir bei der Rückfahrt nicht wieder ans Bootshaus heran. Also mußte umdisponiert werden und der große Teil von uns entschied sich für eine eineinhalb stündige Stadtführung, die uns allen sehr gefiel. Zeitweise schien nun auch die Sonne, und wer von uns noch zusätzlich auf den Domturm hochgestiegen war, wurde mit einer großartigen Sicht belohnt.

Schwerin wurde 1160 von Heinrich dem Löwen gegründet, kam im 14. Jahrhundert in den Besitz der Herzöge von Mecklenburg und ist eine alte Beamten- und Verwaltungsstadt bis heute, wunderschön renoviert nach der Wende, besonders auch das großherzogliche Schloß.

Um 13:30 Uhr trafen wir uns dann wieder beim Bootshaus, und die ganz Harten beschlossen zu rudern. Zwei Vierer und ein Zweier gingen für ca. 15 km auf’s Wasser, der Rest von uns besichtigte weiter Schwerin, z.B. das Schloß, ging einkaufen oder ins Café und dachte bei diversen Regengüssen: „Gut, daß ich nicht auf dem Wasser bin!“

Der Sonntagmorgen war dann zwar weniger stürmisch, aber immer noch sehr grau. Doch jetzt sagten die Meisten von uns, daß man doch wenigstens einmal auf dem Wasser gewesen sein müßte. Und so fanden sich dann drei Vierer mit Steuerleuten zusammen. Ein Rundkurs durch drei Seen und einen Kanal zeigte uns dann, welch ein Eldorado für Ruderer die Schweriner Seenlandschaft ist, und auch die vielen für uns zum Teil sehr merkwürdig aussehenden Bootshäuser aus DDR-Zeiten an den Ufern gaben uns einen Eindruck davon, was im Sommer dort wohl los ist.

Alles in allem war es ein sehr erlebnisreiches, schönes Wochenende, und ich freue mich schon auf den Aushang am Schwarzen Brett im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Ruderwanderfahrt Schwerin“, denn der Termin steht schon fest, wie mir Jo verraten hat (Juli 2002)!

Und das Wetter kann nur besser werden.

Sylvia Wahner

 
 
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